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GW I, Raum: 1.11
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Tel.: +49-921/55-3551
Sprechstunde: Mittwoch 15 - 16h
Information für Studierende
Hier können Sie sich beraten lassen und Scheine/korrigierte Hausarbeiten ausgehändigt bekommen:
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Montag: 12-14h, Nürnbergerstr. 38 (Zapf-Gebäude Haus 1), Zi-Nr. 1.2.31
Dienstag: 16-18h GW I, Raum 1.19
Mittwoch: 14-16h GW I, Raum 1.19
Tel.: +49-921/55-4692

Die Professur für Englische Literaturen und Anglophone Literaturen ist Teil der
Wir verstehen uns als Transkulturelle Anglistik.
Was bedeutet das?
Literatur ist in Bewegung. Das heißt nicht einfach nur, dass Schriftsteller_innen – getragen vom Internet mehr als je zuvor – in den Bibliotheken der Welt beheimatet sind. Vor allem ist gemeint, dass literarische Wortgeflechte Nationen und Sprachen verzahnen und dabei neu erfinden. Die Literaturwissenschaft muss sich dieser Poetik anpassen und über Grenzen von Nationen und Sprachen hinweg denken. Die Transkulturelle Anglistik widmet sich den englischsprachigen Literaturen in der gesamten Welt und öffnet sich dabei vergleichenden Blicken auf Literaturen in anderen Sprachen. Deswegen arbeiten wir in Lehre und Forschung eng mit anderen Lehrenden der Sprach- und Literarturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth zusammen, um ein möglichst umfassendes Verständnis von Literatur als globalem Netzwerk zu ermöglichen.
Wir arbeiten als kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft
Was bedeutet das?
Vertraute Instrumentarien des literaturwissenschaftlichen Arbeitens werden mit Ansätzen aus der Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaft verwoben.
Warum?
Literatur erzählt davon, was war, was ist und was vielleicht noch sein könnte. Die Freiheit der Gedanken enthebt die Tintenwelt aller Verantwortung für Realität. Dennoch ist es die Gemengelage sozialer, kultureller und politischer Interaktionen, die den Teppich webt, aus dem die Fiktion ihre Geschichte und Geschichten spinnt. Keine je erdachte Figur entspringt einem Vakuum. Jede einzelne von ihnen bewegt sich vielmehr in einer Umlaufbahn, die im innersten von altbekannten Koordinaten gesteuert wird: Konflikte und Differenzen entlang von Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse, Alter, Fähigkeit tragen die Figuren durch die Handlung. Die symbolischen Ordnungen und Diskurse der erzählenden Zeit formieren dabei jene der erzählten Zeiten. Hier setzen wir in Forschung wie Lehre an, wobei Schwerpunktsetzungen in der postkolonialen Theorie (konkret Kritische Weißseinsforschung), in der Rassismusforschung, Diaspora-Forschung sowie Gender und Queer-Theorien erfolgen. Dabei arbeiten wir in Lehre und Forschung eng mit Lehrenden anderer Fakultäten zusammen. Diese fakultätsübergreifende Zusammenarbeit findet etwa im Rahmen der Bayreuth Graduate School of African Studies (BIGSAS) und des Institut für Afrikastudien (IAS) und des Bayreuther Institut für Amerikastudien (BIFAS) statt.