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Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät

Professur für Englische Literaturwissenschaft und Anglophone Literaturen – Prof. Dr. Susan Arndt

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Startseitenbild der Transkulturellen Anglistik

Willkommen auf unserer Website!

Die Professur für englische Literaturwissenschaft und anglophone Literaturen ist Teil der Fachgruppe Anglistik / Amerikanistik.

Wir verstehen uns als Transkulturelle Anglistik. Was bedeutet das?

Literatur ist in Bewegung. Das heißt nicht einfach nur, dass Schriftsteller*innen – getragen vom Internet mehr als je zuvor – in den Bibliotheken der Welt beheimatet sind. Vor allem ist gemeint, dass literarische Wortgeflechte Nationen und Sprachen verzahnen und dabei neu erfinden. Die Literaturwissenschaft muss sich dieser Poetik anpassen und über Grenzen von Nationen und Sprachen hinweg denken. Die Transkulturelle Anglistik widmet sich den englischsprachigen Literaturen in der gesamten Welt und öffnet sich dabei vergleichenden Blicken auf Literaturen in anderen Sprachen. Deswegen arbeiten wir in Lehre und Forschung eng mit anderen Lehrenden der Sprach- und Literarturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth zusammen, um ein möglichst umfassendes Verständnis von Literatur als globalem Netzwerk zu ermöglichen.

Wir arbeiten als kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft. Was bedeutet das?

Vertraute Instrumentarien des literaturwissenschaftlichen Arbeitens werden mit Ansätzen aus der Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaft verwoben.

Warum?

Literatur erzählt davon, was war, was ist und was vielleicht noch sein könnte. Die Freiheit der Gedanken enthebt die Tintenwelt aller Verantwortung für Realität. Dennoch ist es die Gemengelage sozialer, kultureller und politischer Interaktionen, die den Teppich webt, aus dem die Fiktion ihre Geschichte und Geschichten spinnt. Keine je erdachte Figur entspringt einem Vakuum. Jede einzelne von ihnen bewegt sich vielmehr in einer Umlaufbahn, die im innersten von altbekannten Koordinaten gesteuert wird: Konflikte und Differenzen entlang von Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse, Alter, Fähigkeit tragen die Figuren durch die Handlung. Die symbolischen Ordnungen und Diskurse der erzählenden Zeit formieren dabei jene der erzählten Zeiten. Deswegen ist Literatur nicht nur immanenter Teil der Gesellschaft, sondern sie gestaltet und verändert sie. Hier setzen wir in Forschung wie Lehre an, wobei Schwerpunktsetzungen in der postkolonialen Theorie, in der Rassismusforschung, Diaspora-Forschung sowie Gender und Queer-Theorien erfolgen.

Dabei arbeiten wir in Lehre und Forschung eng mit Lehrenden anderer Fakultäten zusammen. Diese fakultätsübergreifende Zusammenarbeit findet etwa im Rahmen des Exzellenz-Clusters „Africa Multiple. Reconfiguring African Studies”, der Bayreuth Academy of Advanced African Studies, der Bayreuth Graduate School of African Studies (BIGSAS), des BIGSAS Festivals afrikanischer und afrikanisch-diasporischer Literaturen, des Netzwerkes Future Migration. Netzwerk für kulturelle Diversität, des Netzwerkes Gender, Queer, Intersectionality and Diversity Studies (GeQuInDi) und des Bayreuther Instituts für Amerikastudien (BIFAS) statt.

Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Susan Arndt

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